Pressemitteilungen 2021


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            

 

 

Berglauf-Pionier Bibi Anfang ist gestorben                                                                                           
                                                                    

 

Ein Leben für den Sport/ für sein  Engagement wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet/  Der Berglauf Weltverband und der  Deutsche Leichtathletikverband würdigen sein Engagement

 

 

 

Von Winfried Stinn

 

 

 

 

Bergen/Chiemgau   Am  vergangenen Sonntag ist  Georg  Anfang, der sich seit 1956 beim SC Bergen für den Skisport und Berglauf engagierte, im Alter von 85 Jahren gestorben.  

 

Vor allem mit dem Hochfelln-Berglauf, eine Erfolgsgeschichte, die in der Berglaufszene seines Gleichen sucht,  ist  „Bibi“, den unter seinem bürgerlichen Namen Georg    kaum einer kennt,  eng verbunden.   

 

1974 hat er den Hochfelln Berglauf  ins Leben gerufen und die Veranstaltung hat sich  in den nun 45  Jahren zu einem der besetzten Bergläufe der Welt  etabliert.

 

Aber schon viele Jahre vorher war er als Funktionär, zunächst vor allem im Skisport,  tätig. Zwei Skiunfälle in den Jahren1956 und 1960 mit mehreren Brüchen, einem sechsmonatigen  Krankenhausaufenthalt nach missglückter Operation, bedeuteten das Ende als aktiver Skirennläufer

 

und der  Beginn seiner  Funktionärs-Karriere.   Von 1956 bis 1965 war er Leiter der Skiabteilung  im TSV Bergen; 1965 gründete er den SC Bergen und war bis zu seinem gesundheitsbedingten Rücktritt  im Jahr 2012 ununterbrochen 1.Vorsitzender.

 

Für seine Tätigkeit als Sportfunktionär und für die Gemeinde Bergen erhielt er einige  Ehrungen, wie  die Bürgermedaille der Gemeinde Bergen und  die Verdienstnadel in Gold mit Brillanten und Großem Kreuz des Bayerischen Landessportverbandes. 2005 wurde er mit dem  Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.        Neben seinem sportlichen Engagement  war  er auch politisch aktiv. Er war 24 Jahre für die SPD Mitglied im Gemeinderat.  Das alles war aber nur möglich  weil ihn seine Frau Rosi und die beiden Kinder Barbara und Hans Georg tatkräftig unterstützten.

 

Im Rahmen des Hochfelln-Berglaufes fanden mehrere Deutsche Berglaufmeisterschaften  und 2000 die Berglauf Weltmeisterschaft als Höhepunkt seiner Funktionärskarriere,  unter seiner Regie statt.

 

Anfang war Mitbegründer des damals aus vier Klassikern bestehenden attraktiven und beliebten  Grand Prix.

 

 Bibi Anfang gelang es durch sein Engagement und durch die vielen persönlichen Kontakte immer wieder die gesamte internationale Berglauf Elite an den Start zu bringen. So zieren  Bergläufer  und Bergläuferinnen mit Rang und Namen die Ergebnislisten des Hochfelln-Berglaufes.  Allen voran, der siebenfache  Weltmeister Jonathan Wyatt/Neuseeland und die fünffache Weltmeisterin Andrea Mayr (Österreich). Aber auch weitere Weltmeister  und Weltmeisterinnen   wie Helmut Schmuck (Österreich), Antonio Molinari, Marco de Casperi (beide Italien), Petro Mamu (Kenia), Angela Mudge (Großbritannien), Svetlana Demidenko (Russland), Lucy Wambui Murigi (Kenia) und Anna Pichrtová (Tschechische Republik). Wichtig war es aber auch für Anfang, den Hochfelln Berglauf  für die Breitensportler attraktiv zu machen.

 

Betroffen vom Tod Anfangs zeigte sich Jonathan Wyatt, Präsident des Berglauf Weltverbandes WMRA. Er hat eine besondere Beziehung zum Hochfelln-Berglauf. Achtmal gewann er, Im Jahr 2000

 

holte er sich  hier einen seiner sieben Weltmeistertitel und auf der   8,9km langen Strecke (Höhenunterschied 1074 Meter) hält er mit seit 2002 mit 40:34,9 Minuten   immer noch den Streckenrekord.  „Wir alle werden Bibi und seine Begeisterung für unseren Sport sehr vermissen und im Namen aller Läuferinnen und Läufer, die beim Hochfelln Berglauf an den Start gegangen sind und im Namen aller im Weltberglaufverband möchte ich seiner Familie unser Beileid aussprechen. Heute erinnert man sich  an Bibi Anfang und alles, was er für den Berglauf und seine Leidenschaft für den Sport getan hat. Als Präsident des Skiclubs in Bergen hatte Bibi  die Vision, Ein Berglaufrennen auf einer Skipiste auszurichten. Der Hochfelln Berglauf ist heute eines der historischsten und noch immer prestigeträchtigsten Bergrennen. Er war immer der leidenschaftlichste Organisator und glaubte fest an die traditionellen Werte des harten Rennsports auf einer Strecke, die bei jeder Ausgabe des Rennens gleich blieb und seine Geschichte bewahrte. Wir hatten ein herzliches Verhältnis. Er machte  oft Witze und wir lachten beide, während wir unser Bestes taten, um uns zu verstehen. Ich mit meinen wenigen Worten Deutsch und Bibi in seinem dicken bayrischen Dialekt. Wir haben immer verstanden, was wir uns am Ende sagen wollten.“

 

Auch Jonathan Wyatts Amtsvorgänger  und WMRA Ehrenpräsident Bruno Gozzelino  zeigte sich betroffen.  „ Es ist für mich eine sehr traurige Nachricht, dass Bibi Anfang verstorben ist. Nie werde ich ihn vergessen, insbesondere seine Begeisterung und seine Leidenschaft für den Sport und insbesondere für den Berglaufsport. Der Hochfelln Berglauf ist ein Rennen in der Geschichte der Leichtathletik, in der Geschichte des Berglaufs. Ich möchte seiner Familie und den Bergener mein Beileid aussprechen.“

 

Gerade zu schwärmerisch würdigen Vertreter des Deutschen Leichtathletikverbandes die Verdienste von Anfang: „Mit Bibi Anfang haben wir ein Urgestein der Berglaufszene verloren. Die Berglauf WM am Hochfelln im Jahr 2000 setzte Maßstäbe, aber Bibi hat über all die Jahre insbesondere für seine Athleten*innen gekämpft und die Kontakte national wie international gepflegt. Diese haben es ihm gedankt und seiner Veranstaltung regelmäßig die Ehre erwiesen. Kaum jemand hat in Deutschland den Berglauf so geprägt wie er. Der DLV und die Berglaufgemeinschaft trauert um Bibi Anfang", wie Dr. Matthias Reick DLV, bis April des Jahres Vizepräsident des DLV, feststellt und sich erinnert. DLV Berglaufberater Kurt König, der 1983 als letzter Deutscher den Hochfelln-Berglauf gewann,  würdigt Bibi Anfang in dem er feststellt, „wenn man Hochfelln Berglauf sagt, dann nennt man im selben Atemzug Bibi Anfang. Bibi war einer der Wenigen, der den Berglauf in Deutschland in seiner ganz eigenen Weise gelebt, weiterentwickelt und gefördert hat. Er hat den Grundstock für die Etablierung der Berglaufs in Deutschland gelegt, seine Visionen verwirklicht und neue Maßstäbe gesetzt.“ Und Wolfgang Münzel, ehemaliger Berater Berglauf im DLV und Council-Mitglied der WMRA kann Anfang als Funktionär und Läufer beurteilen.  „Bibi war eine Seele von Mensch. Humorvoll und besessen von dem Gedanken zu seinem Berglauf immer die weltbesten Bergläufer und Bergläuferinnen  einzuladen. Er hat wirklich alles für die Athleten und Athletinnen getan. Für den DLV war Bibi ein Glücksfall, denn er war immer bereit eine Deutsche Berglaufmeisterschaft  auszurichten, ja sogar die Weltmeisterschaft in 2000. Für Trainingsmaßnahmen unserer Nationalmannschaft stellte er großzügig Unterkünfte  zur Verfügung.  Er machte den deutschen Berglauf international bekannt und war geschätzt bei den Athleten*innen von allen Kontinenten. Sein Berglauf war über viele Jahre im Berglauf Grand Prix (heute World Cup) des WMRA. Die Gründung des Grand Prix war seine Idee, die er hartnäckig verfolgte und letztlich zum Erfolg führte. Besonders stolz war Bibi als vor einigen Jahren (Anmerkung:2008)  bei seinem geliebten Berglauf alle Weltmeister und Weltmeisterinnen eines Jahres am Start waren. Es gibt ein Foto welches Bibi mit den vier  Weltbesten zeigt. Bibi erkannte schon in jungen Jahren die Faszination des Berglaufs und setzte Maßstäbe was die Durchführung und Attraktivität eines internationalen Berglaufes anbelangt.“

 

Geschockt von der Nachricht über seinen Tod war auch Andrea Mayr. Die mehrfache Berglauf Weltmeisterin war in den letzten 15 Jahren Stammgast in Bergen. Sie trug sich gleich zehn Mal als Siegerin in die Ergebnisliste ein und hält seit 2008 mit 47:28,2 Minuten den Streckenrekord. "Mit Bibi verbinde ich natürlich unweigerlich seinen Hochfellnberglauf und die stets große Wertschätzung, die er uns Läufern gegenüber zeigte. Man spürte immer, wie wichtig wir ihm waren. Und die Tatsache, wie er sich in den letzten Jahren trotz großer Schmerzen in den Beinen immer wieder zum Gipfel des Hochfellnberglaufs raufquälte um uns einen toll organisierten Lauf zu gewähren und unseren Zieleinlauf zu würdigen sucht seinesgleichen.  Ich werde ihm zu Ehren weiter an seinem Lauf teilnehmen, wenn es mir irgendwie möglich ist. Ich bin mir sicher, dass auch er da sein wird", so Andrea Mayr.

 

 

 

Als Bibi Anfang 2012 als 1. Vorsitzender des SC Bergen zurücktrat und die Geschicke des SC  Bergen und damit auch die des Hochfelln-Berglaufes in die Hände von Jürgen Schmid legte, war jedem Insider  klar, dass er dennoch bei der Organisation, aus der zweiten Reihe hinaus,  weiter machen wird. So war  auch in Laufreport zu lesen :  „Ein Hochfelln-Berglauf  ohne Bibi  Anfang ist nicht vorstellbar.“   Nun aber muss  und  wird der Hochfelln-Berglauf auch ohne Bibi Anfang weiter bestehen bleiben  und sollte es ein  Leben nach dem Tod geben, wird Bibi  von oben kritisch auf das Weiterleben seines Werks schauen.

 

 

Bibi Anfang mit 4 amtierenden Weltmeistern 2008


Worte von Jonathan Wyatt - Präsident der World Mountain Running Association
 
Heute erinnert man sich an Recht an Bibi Anfang und alles, was er für Mountain Running und seine Leidenschaft für den Sport getan hat. Als Präsident des begrenzten Skiclubs in Bergen hatte sterben Vision, Ein Berglaufrennen auf Skipiste auszurichten, sterben im Winter für sterben Club genutztrennen WIRD. Der Hochfelln Berglauf ist heute eines der historischsten und noch immer prestigeträchtigsten Bergrennen. Mein erstes Treffen mit Bibi war eine Einladung, für das Rennen nach Bergen in Bayern und Deutschland zu reisen. Es war mein erstes Bergrennen überhaupt in Europa und ich kam nur mit seiner Visitenkarte am Bahnhof an. Es genügte, this Karte der Person zu zeigen, neben der ich aus dem Zug stieg, und ich wurde direkt ins Haus gebracht und von der großzügigen Bibi bewirtet. Er war immer der leidenschaftlichste Organisator und glaubte fest an die traditionellen Werte des harten Rennsports auf einer Strecke, die bei jeder Ausgabe des Rennens gleich blieb und seine Geschichte bewahrte. Die lokale Kultur zu zeigen und die Geschichte des Rennens mit den Namen und Fotos aller bisherigen Gewinner zu feiern, war immer ein Merkmal des Rennens und wir haben es immer geliebt, dass Bibi in traditional Lederhosen die Preise überreicht. Bergen war im Jahr 2000 Gastgeber der World Mountain Running Trophy und Bibi brachten die Community zusammen, um ein fantastisches Event zu veranstalten. Mein persönliches Highlight war es, Teil des neuseeländischen Teams mit der Bronzemedaille zu sein und zu sehen, wie unser neuseeländisches Frauenteam bei dieser Veranstaltung Gold gewann. Bibi war wie immer in jedes Detail involviert, einschließlich dafür, dass der traditionelle Zieleinlauf (der so steil ist, dass Sie mit den Händen hinaufsteigen müssen!) intakt blieb. Er war an der Gestaltung des Weltcups beteiligt und Verband seines Rennens in Deutschland mit Rennen in Österreich, der Schweiz und Italien zum ersten Grand Prix überhaupt. Später im Jahr 1999 half er, dass es ein offizieller Teil der World Mountain Running Bewegung wurde. Er machte so oft Witze und wir lachten beide, während wir unser Bestes taten, um uns zu verstehen. Ich mit meinen (wenigen) Worten Deutsch und Bibi in seinem dicken bayrischen Dialekt. Wir haben immer verstanden, was wir uns am Ende sagen wollten! Wir alle werden Bibi und seine Begeisterung für unseren Sport sehr vermissen und im Namen aller Läuferinnen und Läufer, die beim Hochfelln Berglauf an den Start gegangen sind und im Namen aller im Weltberglaufverband möchte ich seiner Familie und den Menschen von Bergen unser Beileid aussprechen.
 
Jonathan Wyatt Hochfelln Berglauf Rekordhalter und WMRA Präsident

Foto: Weitz
Foto: Weitz

 

Laufankündigung aus Laufreport, von Winfried Stinn:

 

47. Int. Adelholzener Hochfelln-Berglauf in Bergen

 

Gipfellauf zum schönsten Aussichtsberg des Chiemgaus

 

 

 

 

 

Bergen  Am 26. September, am Tag der Bundestagswahl, findet in Bergen/Chiemgau zum 47. Mal der Internationale Adelholzener Hochfelln-Berglauf, mit dem "Großen Preis von Deutschland", statt.

 

Voraussetzung ist natürlich, dass Corona die Veranstaltung zulässt.

 

Veranstaltet wird der älteste Berglauf Deutschlands vom Skiclub Bergen.

 

Erstmals wird der Hochfelln-Berglauf, nach dem Tod von Bibi Anfang, ohne seinen Gründer und langjährigen „Hochfelln-Berglauf Chef“ ausgetragen. Dennoch wird der Lauf, unter der Regie von Jürgen Schmid, der seit 2012 als 1.Vorsitzender des SC Bergen den Hochfelln-Berglauf entscheidend mit vorbereitet und durchgeführt hat, weiterhin als einer der bestbesetzten Bergläufe der Welt weiter für Schlagzeilen sorgen. Wie immer ist mit einem Weltklassefeld zu rechnen. Die mehrfache Berglauf Weltmeisterin und zehnfache Gewinnerin des Hochfelln-Berglaufes hat bereits angekündigt, dass sie nach Möglichkeit immer nach Bergen, in Gedenken an Bibi Anfang, kommen wird.

 

Viermal  fand in  Bergen die  Deutsche Berglaufmeisterschaft statt. 2000 wurde die Berglauf Weltmeisterschaft ausgetragen.

 

Der Start für die 8,9 km lange Strecke, die einen Höhenunterschied von 1074 Meter aufweist, ist um 10 Uhr bei der Talstation der Hochfellnseilbahn. Die Strecke führt über die Mittelstation zum Ziel, etwas oberhalb der Bergstation. Ein anspruchsvoller, landschaftlich reizvoller Lauf. Der Lohn für die Anstrengungen, eine traumhafte Aussicht auf den Chiemsee und die Alpen.   

 

Die Streckenrekorde halten die beiden weltbesten Bergläufer/innen aller Zeiten Jonathan Wyatt (40:34 Minuten) und Andrea Mayr (47:28 Minuten).

 

Die Siegerehrung findet um 14.00 Uhr im Festsaal statt. Am Samstagabend (Festsaal / 19.00 Uhr) werden im Rahmen einer Willkommensparty mit Nudelessen die Startnummern an die Top 15 der Weltrangliste Damen/Herren vergeben.

 

Im Vorjahr fand der Lauf wegen Corona nicht statt. 2019 gewann der zweifache Berglauf Weltmeister Petro Mamo (Eritrea) vor seinem Landsmann Filimon Abraham, der für die LG Rupertiwinkel startet. Bei den Frauen siegte zum zehnten Mal die sechsfache Berglauf Weltmeisterin Andrea Mayr(Österreich). Aus deutscher Sicht interessant, der dritte Platz von Sarah Kistner  (MTV Kronsberg)

 

Neben der Weltklasse ist der Hochfelln-Berglauf  auch ein interessanter Leistungsvergleich für gut trainierte, nicht lizenzierte Volksläufer (Hobby, Freizeit -und Erlebnissportler). Auch geht es wieder um die Kreismeisterschaft Inn/Chiemgau.

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

Programm:

 

Samstag, 25.09.2021

 

19.00 Uhr

 

Willkommensparty mit Nudelessen im Festsaal (eine gute Gelegenheit, Läuferkollegen zu treffen und Freundschaften aufzufrischen), Vergabe der Startnummern an die Top 15 der Weltrangliste Damen/Herren.

 

 

 

Sonntag, 26.09.2021

 

10.00 Uhr Start

 

14.00 Uhr Siegerehrung Festsaal

 

 

 

 

 

Infos & Anmeldung:

Tourismusbüro:

www.hochfellnberglauf.de

Meldeschluss ist der 25.09.2018 - 18.00 Uhr
Nachmeldung möglich:
Samstag, 25.09.18 von 15.00-18.00 Uhr (bei der Tourist Info und Startnummer Ausgabe)
und am Renntag von 07.00-09.00 Uhr bei der Talstation

www.bergen-chiemgau.de

www.hochfellnseilbahn.de

 

LaufReport über den Hochfelln-Berglauf 2019 HIER

 


2019 Foto: Weitz
2019 Foto: Weitz

 

Hochfellnberglauf 2021: Leise Hoffnung

 

46 Jahre in Folge wurde der Hochfellberglauf immer am letzten Sonntag im September ausgetragen. Anfangs mehr regional, dann  deutschlandweit und nach Gründung des Berglaufgrandprix im Jahre 1997 auf internationaler Ebene. Der Klassiker entwickelte sich
zu einem der weltweit bestbestbesetzten Bergläufen und ist im internationalen Terminkalender ein fixer Standort. Im Vorjahr indes musste die Tradition unterbrochen werden. Behördliche Auflagen ließen eine Durchführung in gewohnter Weise nicht zu.

 

47. Adelholzener Hochfellnberglauf am 26. September 2021

 

Entgegen der derzeit nicht gerade positiven Lage setzen die Organisatoren auf Hoffnung. Entsprechende Vorleistungen wurden  auf den Weg gebracht und es bestehen gute Aussichten, den Berglaufgrandprix termingemäß „über die Bühne zu bringen“. Freigeschaltet ist bereits das Meldeportal in Rennmeldung.de, die ersten Nennungen sind eingegangen, auch Filimon Abraham, Zweiter 2019, wird den Hochfelln wieder in Angriff nehmen. Abraham ist nun deutscher Staatsbürger und so kann gut sein, dass nach 36 Jahren ausländischer Vorherrschaft wieder ein deutscher Sieger geehrt werden kann.

 

Pressemitteilungen 2020


Hochfellnberglauf 2020 abgesagt