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Foto Weitz
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Erfolgsgeschichte Hochfellnberglauf
Seit 33 Jahren kein deutscher Sieg mehr.

Die Mitglieder der deutschen Nordischen Skinationalmannschaft Hans Speicher (1974), Wolfgang Müller und Wolfgang Pichler (1975), Dieter Notz (1979) und Georg Zipfel (1980) trugen sich in die Siegerliste des Hochfellnberglaufes ein, als die Strecke noch 8,4 km lang war, Abkürzungen erlaubt und Skistöcke noch zugelassen waren. 5000 m-Weltklasseläufer Peter Weigt siegte 1976 und Patriz Ilg, Welt- und Europameister 3000 m-Hindernislauf nahm die Hürde Bergen-Hochfelln mit Streckenrekord im Jahr 1981. Nach den reinen Leichtathleten setzten sich die Berglaufspezialisten Herbert Franke (1982) und Kurt König (1983) in Szene. König, jetzt Organisator des bedeutenden Karwendelberglaufes und Berglaufberater des Deutschen Leichtathletikverbandes war der letzte Deutsche, der den schon immer hervorragend besetzten Berglauf gewinnen konnte. 33 Jahre also schon kein deutscher Sieg mehr, ein Indiz dafür, dass sich am Hochfelln stets absolute Weltklasse einfindet. Die amtierenden Welt- und Europameister, meist alle Medaillengewinner treffen sich traditionell am letzten Sonntag im September zu einem hochkarätigen Leistungsvergleich, zu einer Art WM-Revanche. OK-Vize Georg Anfang ist mit vielen Weltklasseathleten freundschaftlich verbunden und konnte sowohl bergab-Spezialisten, als auch Läufer, die überwiegend reinbergauf-Läufe bestreiten, für den deutschen Klassiker begeistern.
Seit 1997 als Grand-Prix-Lauf ausgeschrieben, entwickelte sich der Adelholzener- Hochfellnberglauf schon angesichts der Weltmeisterschaft 2000 zu einen der weltweit bestbesetzten Bergläufe. Die deutschen Eliteläufer Helmut Schießl und Timo Zeiler platzierten sich stets im Spitzenfeld, in die Fußstapfen der Berglaufweltmeister Jonathan Wyatt, (Neuseeland), Antonio Molinari (Italien), Petro Mamo (Eritrea), Marco de Gasperi, (Italien) und Yossief Tekle (Eritrea) zu treten, die alle unter den ersten Fünf der „Ewigen Hochfellnbestenliste“ zu finden sind, reichte es jedoch nicht. Für den besten Deutschen, Helmut Schießl steht mit 43.32.0 Minuten die neunzehnbeste Laufzeit zu Buche, die je am Hochfelln erzielt wurde. Nur 1.15 Minuten trennen ihn allerdings vom 5. Platz, gehalten von Juniorenweltmeister Yossief Tekle. Guido Dold ist mit 43.38.1 Minuten an 23. und der fünffache Deutsche Meister Timo Zeiler mit 43.48.1 Minuten an 29. Stelle geführt.
Nicht ganz so dominant wie bei den Männern ist die Bilanz der Frauen: Den Streckenrekord hält mit 47.28.2 Minuten die mehrfache Welt- und Europameisterin Andrea Mayr (Österreich). Weltmeisterin 2002 Svetlana Demidenko (Russland) folgt mit 47.42.5 an 2. Stelle und Europameisterin und Langdistanzweltmeisterin Martina Strähl (Schweiz) nimmt mit 49.20.4 Minuten den dritten Rang der „Ewigen Bestenliste“ ein. Die Vizeweltmeisterin 2000 Bergen/Chiemgau und zweifache
Deutsche Meisterin Birgit Unterberger-Sonntag wird als beste Deutsche mit 49.43,2 Minuten an 5. Stelle geführt, Julia Lettl folgt mit 51.35.7 Minuten auf dem 14. und Juniorenweltmeisterin Sarah Kistner auf dem 20. Rang.  
Bei aller Konzentration auf die Berglaufweltelite: die Hochfellnberglauforganisatoren legen großes Augenmerk auch auf die so genannte „zweite Garnitur“, auf Hobby-Freizeit- und Breitensportler, die ihre persönliche Bestzeit anpeilen, unter der Marke von einer Stunde bleiben oder einfach nur den „Gipfellauf zum schönsten Aussichtsberg des Chiemgaues“ in Angriff nehmen wollen. Zielschluss: 11.30 Uhr.
Auch dieses Jahr ist eine Inn/Chiemgauwertung ausgeschrieben, für die 100.-/50.-/ 50.- Euro für Frauen/Männer „ausgelobt“ werden. Dadurch soll die Wertschätzung auch der heimischen Läuferinnen/Läufer zum Ausdruck kommen.
Weitere Informationen und online-Anmeldung unter www.hochfellnberglauf.de


Gütesiegel für Hochfellnberglauf

Der Adelholzener-Hochfellnberglauf, laut Deutscher Leichtathletikverband (DLV ) „der einzige deutsche Berglauf mit internationaler Reputation“ ist von der World Mountain Running Assotiation (WMRA), dem internationalen Dachverband der Bergläufer mit dem Prädikat „IAAF-Permit“ ausgezeichnet worden. Der Termin, immer am letzten Sonntag im September, wird künftig im internationalen Terminkalender veröffentlicht und der Skiclub Bergen darf in allen Druckwerken usw. das Verbandslogo einsetzen. Für die Bergener Organisatoren bedeutet das Verbands-Gütesiegel, das bisherige Niveau aufrechtzuerhalten, wenn nicht die Attraktivität weiter zu steigern.                        
Am Sonntag, 24. September 10 Uhr „steigt“ zum 44. Mal der Berglaufklassiker, der als ältester Berglauf Deutschlands und einer der weltweit bestbesetzten Bergläufe gilt. Es kommt zur Neuauflage des Prestigevergleiches zwischen Leichtathleten, Spitzenskilangläufern, den international erfolgreichsten Bergsportspezialisten und namhaften Athleten weiterer Sportdachverbände. Interessanter Leistungsvergleich auch für gut trainierte nicht lizenzierte Volksläufer (Hobby,-Freizeit- und Breitensportler). Angesichts der Spitzenbesetzung (Profis) aus mehreren Nationen sind freilich die Erwartungen derer nicht allzu groß, so dass der Veranstalter seit Jahren und mit großem Erfolg zusätzlich eine Wertung Kreismeisterschaft ins Programm nahm: Teilnehmer, die im Inn/Chiemgau wohnen, oder/und für einen Verein des Inn/Chiemgaues starten, werden automatisch in der Kreismeisterschaft gewertet. Die Trauben hängen allerdings auch in der Sonderwertung hoch, der Rekord von Toni Palzer, SK Ramsau (Deutscher Meister Bergen 2013) wird immerhin mit 45.01.0 Minuten gehalten, den Rekord bei den Frauen stellte Julia Viellehner (Deutsche Meisterin Bergen 2014) mit 53.50.9 Minuten auf.


Jonathan Wyatt kommt zum Hochfellnberglauf
Der 17. Auftritt des siebenfachen Weltmeisters in Bergen

„Er mag das Rennen, den Hochfellnberglauf (Berglauf-Weltcup) habe er ohnehin stets in der Wettkampfplanung und er wird auch dieses Jahr gerne nach Bergen kommen.“ Beim OK Hochfellnberglauf hat die Nachricht des weltbesten Bergläufers natürlich Freude ausgelöst, war Bergen nach seinem ersten Weltmeistertitel in La Reunion/Indischer Ozean 1998 doch sein erster Einsatz auf Europäischen Boden. Seitdem besteht eine lange, freundschaftliche Bindung. 1998, bei der WM-Revanche in Bergen unterlag er noch ohne Streckenkenntnis Weltmeister Antonio Molinari/Italien, dann aber startete Wyatt am Hochfelln eine eindrucksvolle Siegserie: 1999 Erster, bei der Weltmeisterschaft in Bergen auf 11.6 km und einer Höhendifferenz von 1204 Meter holte er den Titel. 2002, 2003, 2004, 2007, 2009 und 2010 Erster. 2008 wurde er von Marco de Gasperi/Italien besiegt, Wyatt´s Streckenrekord von 40.34.9 Minuten auf der seit 1994 üblichen Strecke über 8,9 Km und 1074 Meter Höhenunterschied war aber selbst für den weltbesten bergauf/bergab-Läufer und mehrfachen Weltmeister dieser Disziplin, de Gasperi unerreichbar.
Der 45-jährige Neuseeländer, siebenfacher Weltmeister, weltbester Bergläufer aller Zeiten, zählt noch immer zur Garde des Berglaufes. Experten schätzen ihn beim bestbesetzten
Adelholzener Hochfellnberglauf für die Ränge 8 bis 12 ein.
Als weiteres Ass konnte Antonella Confortola/Italien für den Start in Bergen gewonnen werden. Die Frau von Jonathan Wyatt ist Mannschaftsweltmeisterin bergauf/bergab, kann mit Mannschaftssilber bei der Europameisterschaft reinbergauf aufwarten und ist auch amtierende Vizeweltmeisterin der Berglauf-Langdistanz. Die auch international erfolgreiche Skilangläuferin (Italienische Skinationalmannschaft) hat am Hochfelln schon zweimal gewonnen und wird am 24. September erneut für das Podium gehandelt.   
    
ng


Foto: Weitz
Foto: Weitz

Petro Mamos Dominanz ungebrochen


Die aktuelle Vorherrschaft im Berglauf stellte Petro Mamo/Eritrea beim 37. Willer-Sur-Thur/Goldbach, Monte du Grand Ballon eindrucksvoll unter Beweis. Seine Siegserie erinnert ein bisschen an Jonathan Wyatt, der in seinen besten Jahren so ziemlich alle Alpenklassiker abräumte und Streckenrekorde noch und noch pulverisierte. Momo, Weltmeister 2012 und Weltcupgesamtsieger des Vorjahres benötigte für die 13.5 km zum höchsten Berg der Vogesen (1524 Höhenmeter) und einer Abwärtspassage von 156 Meter zum Ziel auf 1231 Meter 59.58 Minuten. Sein eigener Streckenrekord von 57.36 Minuten jedoch blieb unangetastet, zu wenig forderte ihn die Konkurrenz und Boni war ebenfalls nicht ausgesetzt. Momo führt jetzt nach drei Weltcuprennen mit 280 Punkten die Gesamtwertung deutlich an, den „Sack“ kann er am 30. Juli in Premana/Italien oder spätestens beim Hochfellnberglauf in Bergen am 24. September zumachen, wo er bereits zwei Siege feierte. Die weiteren Podiumränge am Grand Ballon belegten Julen Rancon/Frankreich (1.01.31 Stunden) und Alex Baldaccini/Italien (1.02.32 Stunden). Eins jedoch hat „Grand Ballon“, namhaftester Berglauf Frankreichs, nicht verdient: Die willkürliche Einstufung in die Kategorie II, verbunden mit Abstrichen bei der Punktevergabe. War doch die internationale Besetzung mit dem diesjährigen Muttersberglauf oder den slowenischen Ersatzveranstaltern der letzten Jahre mindestens vergleichbar.

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Alice Gaggi stark am Grand Ballon


Vizeeuropameisterin, Mannschaftswelt- und Mannschaftseuropameisterin Alice Gaggi/Italien landete beim 37. Willer-Sur-Thur/Grand Ballon einen überlegenen Sieg und setzte sich dadurch mit 160 Punkten in der Weltcupgesamtwertung 2017 auf Rang Eins. Ihre Mannschaftskameradin Valentina Belotti, die bis dahin Führende im Weltcup indes fiel mit 145 Punkten auf den 2. Rang zurück. Belotti büßte als Gesamtdritte auf Gaggi 2.01 Minuten ein und musste selbst Simone Gremaud/Frankreich den Vortritt lassen. Weltmeisterin Andrea Mayr/Österreich steht mit 100 Punkten an 3. Stelle. Noch steht Weltmeisterschaft, Bergen, und Finale aus: Favoritin ist die weltbeste Bergläuferin auf alle Fälle.


Deutsche Berglaufmeisterschaft 2017 Arber/Bayerwald

 

10. Juni 2017

Männer:
Gold:      Zeus Maximilian        DJK Weiden              57.56 Minuten
Silber:    Hoffmann Benedikt   TSG Heilbronn         58.10 Minuten
Bronce:  Krieghoff Marcel       GutsMuts Rennst.   58.28 Minuten

Frauen:
Gold:       Kistner Sarah             MTV Kronberg         1.06.17 Stunden   
Silber:     Bohn Gesa                 LAC Quelle Fürth      1.10.44 Stunden
Bronce:  Belger Julia                 OSC Löbau                1.11.27 Stunden

Gratulation!

 

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Foto:  Petro Mamo, Hochfelln 2016; Weitz
Foto: Petro Mamo, Hochfelln 2016; Weitz

Mamos Zweiter “Streich“ und der Dritte (Grand Ballon) folgt sogleich

Favoritensiege beim 2. Wertungslauf der WMRA-Weltcupserie 2017, dem 33. Muttersberglauf/Bludenz über 8.5 km und einen Höhenunterschied von 1180 Meter reinbergauf.  Petro Mamo, Eritrea untermauerte durch seinen Sieg die Anwartschaft auf die Verteidigung der Berglaufweltcup-Gesamtwertung, verbunden mit hohem Preisgeld, das vom Dachverband der Bergläufer ausgelobt ist. Zweiter wurde Francesco Puppi/Italien vor Manuel Innerhofer, der sich dadurch erneut den Titel Österreichischer Staatsmeister sicherte. Der 4. Rang ging an den Kenianer Isaac Kosgei Toroitich vor Filmon Abraham, Eritrea, der für Telis Finanz Regensburg antrat. Weitere namhafte internationale Bergläufer fehlten, von einem weltcupwürdigen Teilnehmerfeld kann nicht annähernd gesprochen werden. Eine ähnliche Entwicklung auch bei den Frauen: Die sechsfache Berglaufweltmeisterin Andrea Mayr siegte mit 54.07.1 Minuten „standesgemäß“ und holte so nebenbei den 50. Staatsmeistertitel in der Leichtathletik. Monique Siegel, Deutscher Berglaufkader, SG Adelsberg, überzeugte mit 57.37.5 Minuten und Gesamtrang zwei.   

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Souveräner Saisoneinstand von Petro Mamu


Bereits beim ersten Auftritt 2017 in Europa ließ der ehemalige Berglaufweltmeister und WMRA-Berglaufweltcup-Gesamtsieger des Vorjahres, Petro Mamo keine Zweifel aufkommen, dass er auch dieses Jahr als erster Anwärter für die Weltcupgesamtwertung gilt. Beim ersten Wertungslauf der sechs Weltcupstationen, Bolognano-Velo-Arco, verbunden mit Italienischer Meisterschaft landete Petro Shaku Mamo/Eritrea mit 58.11 Minuten einen überzeugenden Sieg. Xaver Chevrier sicherte sich mit 59.10 Minuten Rang 2 und den Italienischen Meistertitel vor Cesare Maestri (59.12 Minuten). Der Schotte Andrew Douglas, 4. mit 59.13 Minuten und Alex Baldaccini/Italien 5. mit 59.19 Minuten verschafften sich eine gute Ausgangsbasis für den weiteren Verlauf der Weltcupserie, während der 16. Rang und knapp 5 Minuten Rückstand von Mitfavorit Bernard Dematteis (Italien) doch zu denken geben. Noch schlimmer erwischte es Antonio Toninelli (32. Gesamt; 1.06. 02 Stunden), der die letzten Jahre beim Hochfellnberglauf meist auf dem Podium zu finden war.  Von den deutschen Kaderläufern nützte nur Maximilian Zeus die Chance eines internationalen Leistungsvergleiches. Mit 1.01.18 Stunden erkämpfte er den sehr guten 11. Gesamtrang.

ng


Trainingskarte Hochfellnberglauf


An Vorangemeldete (bezahlte) Hochfellnbergläufer kann eine kostenlose Trainings-Talfahrt mit der Hochfellnseilbahn angeboten werden. Abholung bei Georg (Bibi) Anfang, Lindenhofstr. 7 (ganz in der Nähe der Talstation). Vorreservierung angebracht (Tel. 08662/8302)


Kreismeisterschaft Hochfellnberglauf wieder spannend


Mit dem Wechsel von Filmon Abraham von der LG Rupertiwinkel zur LG Telis Finanz Regensburg wird die Kreismeisterschaft Inn/Chiemgau wieder interessanter. Asylbewerber Abraham/Eritrea kann als Oberpfälzer natürlich nicht im Rahmenwettbewerb Inn/Chiemgaumeisterschaft gewertet werden. Für die Weltcup-und Hochfellnberglaufwertung, in der Abraham im Vorjahr mit 45.11.6 Minuten mit dem hervorragenden 7. Gesamtrang glänzte, hat der Vereinswechsel jedoch keine Auswirkung. Hannes Namberger, Team Mammut Deutschland, (5.19 Minuten zurück), Fabian Alraun, PTSV Rosenheim (6.35 Minuten), Wolfgang Klinger, LG Festina Rupertiwinkel (6.39 Minuten) und Senior M 40, Andreas Stitzl vom SC Bergen (7.33 Minuten zurück), die TOP 2 – 5 des Vorjahres indes können sich in der Gaurangliste entscheidend verbessern.

ng


Adelholzener Hochfellnberglauf erneut im Weltcup

 

44. Auflage des Alpenklassikers am 24. September


Auch von der „Terminüberschneidung“ mit der Bundestagswahl lässt sich der Skiclub Bergen nicht abbringen, den Hochfellnberglauf am Traditionstermin letzten Sonntag im September auszurichten.  Deutschlands ältester, bekanntester und einer der bestbesetzten Bergläufe weltweit ist auch dieses Jahr wieder im Weltcup-Kalender des Berglaufdachverbandes WMRA integriert. Und vom IAAF, dem Welt-Leichtathletikverband wurde der Alpenklassiker erneut mit dem IAAF-Permit ausgezeichnet.
In Bezug auf Strecke, Ablauf, Wettkampfbestimmungen bedurfte es  keiner Änderung, zumal die beiden Repräsentanten des Berglauf-Weltverbandes WMRA, Tomo Sarf/Slowenien und Wolfgang Münzel (Deutschland) den Organisatoren um Dr. Jürgen Schmid und Georg (Bibi) Anfang höchstes Lob zollten. „Der Hochfellnberglauf ist einer der weltbesten Bergläufe und gehört unbedingt zum Berglauf-Weltcup. Die Besetzung ist Jahr für Jahr vorzüglich und die Organisation braucht keine Vergleiche mit irgendwelchen anderen Veranstaltungen zu scheuen“, so Wolfgang Münzel. Der Technische Delegierte des Berglaufdachverbandes wiederum beurteilte den Berglaufweltcup Bergen 2016 kurz und bündig als“ Excellent Organisation“.         
Um Hobby-Freizeit-Breitensportler und Bergläufer, die nicht unbedingt der internationalen Garde angehören, die Scheu vor dem Namen Weltcup zu nehmen, wird auch dieses Jahr der Kreismeisterschaft, dem Rahmenwettkampf Inn-Chiemgaumeisterschaft, großes Augenmerk geschenkt.

WMRA-Weltcup 2017:
28. Mai                 Bolognano-Monte Velo Arco/Italien
04. Juni                 Muttersberglauf Bludenz/Österreich
11. Juni                 La Montee du Grand Ballon Willer-s-Thur/Frankreich
30. Juli                  WMRA World Championships Premara/Italien
27. August           Challenge Stellina Susa/Italien
24. September    44. Adelholzener Hochfellnberglauf Bergen/GER
07. Oktober         Smarna Gora Mountain Race Ljubliana/Slowenien

Anmeldung Hochfellnberglauf:  www.hochfellnberglauf.de, Online offen.

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20 Jahre Berglauf-Grand-Prix


Bewegte Vergangenheit

Der Skiclub Bergen und dessen Vorsitzender Georg Anfang können für sich in Anspruch nehmen, Urheber der Grand-Prix-Idee zu sein. 1996 stellte der deutsche Berglaufpionier dem Deutschen Leichtathletikverband eine Art Ultimatum, um der „kränkelnden Disziplin Berglauf“ wieder auf die Beine zu helfen. Der Wortlaut des Briefes vom 31. Oktober 1995:

Chronologie:

Februar 1996: Erste Gesprächsrunde zwischen Ernst Künz, Telfes, Bibi Anfang, Bergen und ICMR-Sekretär Prof.Dr. Johannes Mayer, im Goldenen Dachl, Innsbruck
Sommer 1996: Nach einem weiteren „runden Tisch“ in St. Christoph/Arlberg mit     Lenzerheide, Telfes und Bergen und mit ausdrücklicher Billigung von ICMR (jetzt WMRA) und der nationalen Verbände von Österreich, Italien, Schweiz und Deutschland wurde  noch 1997 die attraktive Wettkampfserie gestartet. Susa/Italien, ursprünglich im Paket, musste wegen  Eifersüchteleien zwischen mehreren italienischen Interessenten noch passen. Vallerauge/Frankreich wiederum konnte die Bürgschaft für die Übernachtung - und Verpflegungskosten der 30 weltbesten Athleten (Rote Gruppe) nicht erfüllen, und schied aus dem Bewerberkreis aus.
1997 1997 kam Susa dazu und diese Viererserie wurde bis 2000 beibehalten. 
2001 Als der WMRA versuchte, einen Konkurrenz-Grand-Prix durchzuführen, fiel zwar Susa wieder weg, aber mit dem Zugang von Zermatt (Matterhorn-lauf), Sexten (Dreizinnenlauf) und Heiligenblut (Großglocknerberglauf) wurde die Orginalserie noch attraktiver. Lenzerheide verzichtete zugunsten ihres neuen “Graubünden-Marathon Chur“
2002 Sexten scheidet aus
2003 Wieder offizieller Berglauf-Grand-Prix unter Patronanz des Europäischen Leichtathletikverbandes:  Zermatt, Telfes, Borno, Susa, Großglockner, Bergen Ausdrückliche Bedingung der Veranstalter: Souveränität, „partnerschaftliche Zusammenarbeit zu unseren Bedingungen“. WMRA hält sich nicht an Absprachen, stellt Regularien In Frage, die sich in all den Jahren bestens bewährt haben, verweigert die Forderung der Grand-Prix-Veranstalter auf Sitz und Stimme im Kongress. Susa wechselt das Lager. Die Fronten verhärten sich, nachdem bei der WM in Girdwood/Alaska seltsame  Beschlüsse gefasst wurden. Feindliche Übernahme, wenn Sie wissen, was ich meine
2004 Zermatt scheidet aus, u.A. wegen Terminkollission mit Susa
2005 Hochfellnberglauf Bergen scheidet aus, überdrüssig der ständigen Bevormundungen und selbstherrlicher Termingestaltung. Grand-Prix-Urheber Bibi Anfang firmiert in eigner Regie als „Grand-Prix“, Großer Preis von Deutschland.
2006 Mölten/Italien steigt aus, Susa steigt aus
2007 Von der „Anfangsserie“ ist nur noch Telfes verblieben. Telfes und Groß-  Glockner stellen das Gerippe. Crans Montana und Ljubljana sind Auffüller, Beiwerk, Nutznießer. Schade eigentlich um eine wirklich gute Idee, dem Berglauf wieder neue Impulse zu  geben.
2008 - 2010 Heiligenblut scheidet aus, Telfes scheidet aus

 

Hochfellnberglauf Bergen ist seit 2005 eigenständiger und erfolgreicher Ausrichter des Grand-Prix (Großer Preis von Deutschland). Der WMRA indes dümpelte die ganzen Jahre so vor sich hin. (Oftmalige Wechsel, teilweise unattraktive Veranstalter, unausgereifte Wettkampfbestimmungen). Auch nachdem die WMRA-Grand-Prix-Serie auf Berglaufweltcup umgetauft wurde, stellte sich keine Besserung ein. Im Jahre 2015 mussten mangels Bewerber drei Slowenische Veranstalter eingebunden werden.
Mit dem Beitritt von Weltmeisterausrichter 1990 und 1996 Telfes und Weltmeisterausrichter Bergen 2000 scheint sich ein Durchbruch abzuzeichnen. Bergen verzeichnete auf Anhieb 249 Teilnehmer und Bestbesetzung aller Austragungsorte.

28. Mai 2017

 

ITA

Bolognano - Monte Velo - Arco

04. Juni 2017

 

AUT

Muttersberg

11. Juni 2017

 

FRA

La Montée du Grand Ballon - Willer sur Thur/Goldbach

30. Juli 2017

 

ITA

WMRA World Mountain Running Championships - Premana/ITA

27. Aug. 2017

 

ITA

Challenge Stellina -  Susa

24. Sept 2017

 

GER

44. Hochfelln Berglauf

07. Okt. 2017

 

SLO

38. Smarna Gora International mountain race - Ljubljana

 

Bergen ist für die erneute Herausforderung gerüstet. 

 

Gute Anreise, und viel Erfolg


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